Livetrack / SOS

Ich möchte euch mit diesen Artikel einen kleinen Stups geben, damit ihr mal darüber nachdenkt, was wäre wenn ....!?

Eine kleine Geschichte die ich selbst erlebt habe, die mich zum nachdenken gebracht hatte!

Es dauerte eine zehntel Sekunde in der ich die Kontrolle über meinen Schirm verlor, der Rettungsschirm machte gute Arbeit und brachte mich gut zu Boden, von dort ich aber nicht ohne Hilfe wieder ins Tal kam ! Oh Schreck! Ich hatte nicht nur die Kontrolle über meinen Schirm verloren sondern auch danach über meinen Körper! Ich zitterte und Hyperventilierte und konnte keine klaren Gedanken fassen. Nach einiger Zeit wählte ich mit zittrigen Finger die Notfallnummer die ich damals von der Fliegerbase in Südafrika bekommen hatte, doch leider war diese Nummer nicht korrekt, so rief ich meinen Freund an und gab ihn meine Koordinaten! Doch ein kleiner Zahlenverdreher in den Koordinaten machte die Suche nach mir nicht einfacher.........! Einige Stunden dauerte bis mich der Hubschrauber fand!

Im nachhinein viel mir auf wie schwer doch die einfachsten Aufgaben waren, ich brauchte einige Minuten um die Koordinaten in meinen GPS zu finden die ich normal in Sekunden gefunden hätte, und wie mühsam die Anrufe zu machen waren um endlich Hilfe zu kriegen! Ich war weder schwer Verletzt und hatte sogar eine Telefonverbindung. Ich darf es mir gar nicht vorstellen wie es ausgehen könnte wenn es nicht so wäre.....!?  Dies brachte mich dazu einen SOS Sender mit Livetrack zu kaufen.

 

Ja, es ist teuer, aber man hat nur 1 Leben! Die Anschaffung eines Spot Gen3 kostet um die 150,- Euro mittlerweile Verkaufen viele ihre Geräte günstig im Gebrauchtmarkt (warum sie es hergeben kann ich nicht nachvollziehen). Die Jährliche Gebühr um die Satelliten nützen zu können kostet zur Zeit 216,- Euro. Es gibt auch neuere Geräte mit Tastatur mit dem man gleich vor Ort eine Nachricht schreiben kann, mit dem Spot Gen 3 kann man nur die Nachrichten verschicken die man zuhause am Rechner vorgefertigt in das Geräte-Profil gespeichert hat.

Die Trackingfunktion zeichnet alle 5 Minuten deine Position auf, kann auch auf 10, 30 oder 60 Minuten Intervall geändert werden. Ich selbst verwende es oft auch als Diebstallsicherung in meinem Gurtzeug wenn ich es mal am Straßenrand liegen lasse um mein Auto zu holen ;-)

Ein SOS Notruf geht zur Zentrale in die USA, von dort aus geht die Meldung weiter zu den dementsprechenden Rettungsdienst !

Garmin InReach

Es gibt auch Alternativen wie das Garmin inReach dessen Preis sich etwas höher als der Spot befindet!

Ich bin der Meinung das es egal welches Satelliten Gerät es ist, da es als Livetracker mit 5 Minuten Tackt eigentlich nicht wirklich zu gebrauchen ist und "nur" die SOS Funktion von großer Bedeutung ist!

Flymaster Tracker

Absolut genial sind die Tracking Geräte von Flymaster! Übertragung mit 2 Minuten Verzögerung in 2 Sekunden Takt find ich ganz in Ordnung, im Notfall kann es auch sehr hilfreich sein gefunden zu werden!

Riesen Nachteil des Trackers ist er sendet nur über 2G oder 3G Handynetz. Auch die SOS Funktion finde ich nicht so gut, da ein SOS Notruf nur als E-Mail an die Personen geht die man im vorhinein auf die Empfängerliste gesetzt hat!


Unsere Webpage soll auch als Notfall-Plattform dienen! Es gibt eine eigen Livetracking Seite die alle Trackingbesitzer unseren Vereins auf einer Karte anzeigt. Die Links zu den Aufzeichnung der jeweiligen Piloten  werden wie hier im Foto in der Mitgliederliste eingetragen! Dies soll zur Erleichterung im Notfall und natürlich auch zur Flugverfolgung dienen!

 

Ich hoffe ich konnte euch hiermit zum nachdenken anregen und würde mich freun wenn  ihr euch entscheidet den sicheren Weg zu gehn ;-)

 

Mit besten Grüßen Tine    

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Ein herrlicher Clubausflug

 

Es war wahrlich ein herrlicher Ausflug der Jauntalflieger nach Bassano! Wie alle Jahre wählen wir das Datum um den 26. Oktober für unseren Clubausflug, 17 Mitglieder und 3 begleitende Personen waren anwesend und genossen das Traumwetter an diesen Wochenende!

 

Itze fuhr schon am Freitag mit 6 Piloten los und verbrachten den Tag in Meduno, am Samstag früh kamen die restlichen Jauntalflieger nach. Treffpunkt war 11.30 der Landeplatz  Garden relais in Bassano del Grappa, von wo aus wir gleich zum Startplatz Panettone (1560m) fuhren. Nach einen kurzen tratsch starteten auch schon die ersten. Mit zu schwacher Thermik gings langsam nach unten wo wir dann uns unterhalb von 900 Meter halten konnten. Die meisten flogen um die 2 Stunden nur Christian Opetnik und Manfred Geier nutzten den Tag voll aus und flogen über 3 Stunden und machten noch eine für den schwierigen Tag sehr gute Strecke!

 

Einige machten noch einen zweiten Flug zu später Stunde. Itze stellte sich bereit und brachte diese zum Startplatz Casette (980m).

 

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